Als ich mit dem Artikel „Formende Kräfte“ beschäftigt war, habe ich alles aufgeschnibbelt was mir so unter die Finger kam. Die Zuchhini hat mir dabei am besten gefallen. Hier sind Bilder die währenddessen entstanden. Neben dem bekannten Kräftestrom, den ich im anderen Artikel erwähne ist hier noch etwas Anderes zu sehen:
Zucchini im Querschnitt (mittig)
Dieses Bild (oben) zeigt eine Scheibe aus der Mitte einer Zucchini. Es bietet einen ähnlichen Eindruck wie die quer aufgeschnittene Wassermelone. Jedoch erscheint hier der Rand weitaus ausgeprägter zu sein. Und das besondere: Dieser Rand wird spiralförmig durchzogen.
Zucchini im Querschnitt (unteres Ende)
man kann hier die Spiralform erkennen
Um das genauer anzuschauen habe ich dieses zweite Bild in der nähe des unteren Endes gemacht. Hier ist deutlich eine Rotation zu erkennen. Sie geht aus dieser Perspektive im Uhrzeigersinn um die Fruchtmitte herum.
Es hat den Anschein, als würde die Rotation ganz „dicht gedrängt“ stattfinden. Eine Einwirkung äußerer physikalischer Einflüsse auf diese Rotation (z.B. durch Erdbewegung oder den Lauf der Sonne) scheint abwegig. Möglicherweise ist es ein Prinzip der Pflanze und ihres Wachstums selbst.
Die Spirale finden wir an vielen Stellen wieder. Es ist aber zu unterscheiden die zentrumsorientierte Spirale, deren Ursprung eine Bewegung aus einer Mitte heraus ist und die Windung um eine Mitte herum, wie sie z.B. im DNA-Strang vorkommt. Hier einige Beispiele, die zu den Bildern passen:
- Im All als Galaxie
- In Wasser und Wind
- In Muscheln und Schneckenhäusern
- Sogar am Rücken des Menschen – als „Haarstrudel“ erkennbar
- Des weiteren erscheint sie in Kunst und Architektur (DaVince, Voluten…). Sie ist oft das Symbol für Leben und Bewegung, aber auch für Verwandlung.
Für mich ist das Vorkommen der Spirale ein Ausdruck von Entwicklungsgeschehen. Der Gang in eine Spiralform hinein kann zum Erleben innerer Einkehr und Selbstzuwendung werden.
Es ist eine Bewegung der Mitte zur Sammlung von Kräften aus der Umgebung – so kann ich mein Gefühl bei der Betrachtung der Bilder oben am ehesten in Worte fassen.
Was auch immer die „Begründung“ für diese Formen innerhalb der Pflanze ist – ich bewundere deren Schönheit immer mehr. Eigentlich kann man der Natur nur ehrfürchtig gegenüber treten.


