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Fraktal

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Schaut euch diese Bilder an. Sie sind errechnet. Ihre Existenz ist generiert. Es sind Fraktale. Und sie sind gut. Computer-generierte Kunst hat in den vergangenen Jahren mit steigender Rechenleistung und zunehmender Attraktivität der digitalen Welt an Verbreitung zugenommen. Eine Kunst des Zufalls unter den Gesetzen der Berechnung.
Fraktal-Bilder gelten nur eingeschränkt als Kunstform weil ihnen angeblich der so künstlerische Aspekt des Schöpfens fehlt. Zwar ist der Mensch beteiligt am Entstehungsprozess eines fraktalen Werkes, doch ist er befangen in Vorgaben und Zwängen. Er ist nur Ausführender, nicht Erschaffender im Entstehungsprozess. So ist die Anzahl der Kritiker sehr groß und die Diskussion ob „Kunst oder Künstlich“ findet kein Ende.

Ein menschlicher Künstler holt Höheres ins Niedere – prägt Geistiges in Materie ein. Und gerade daran mangelt es augenscheinlich der Fraktal-Kunst. Doch in Betrachtung der generierten Werke kommt meines Erachtens etwas Verwunderliches zum Vorschein. So unkünstlerisch, so „falsch“ ist diese Kunst gar nicht. Sie ähnelt erstaunlicherweise einem heutigen Kunstverständnis, insofern sie gut gemacht ist. Sie geht an einigen Stellen sogar noch darüber hinaus. Wie kann das sein?
Die Antwort liegt wohl im Kunstverständnis selbst. Der aktuelle Kunstbegriff ist immer ein Gebäude aus vielen Bausteinen. Ganz sicher ist einer dieser Steine das innere Selbst-Gefühl des Menschen. Er spiegelt sein „Sein“ in diesen Begriff und in die Werke mit hinein.

Dieser Kunstbegriff hat sich so gewandelt, das er den Griff ins Höhere, mit dem der Künstler bisher ausgestattet war mit dem Griff in die Weite gewechselt hat. Inspiration hat neue Quellen. Das Erleben des Raumverlusts führt zur Kreation neuer Ideen. Der Computer kann dabei, ob in Bild oder Ton zu neuen Ausdrucksformen verhelfen. Das macht Digital-Kunst progressiv. Kein Künstler kann dieses Angebot ablehenen. Aber es gehört schon mächtig viel Kraft dazu, sich in dieser Grenzenlosigkeit nicht zu verlieren.
Wenn auch die „Materie“, mit der der Fraktal-Künstler umgeht sicherlich unvergleichbar ist und deren Gesetze nicht physikalisch, so erleben wir im günstigsten Fall den Sieg eines fähigen Künstlers über die „Digitale Materie“ und erlangen damit ein Stück „Sichtbarkeit“. Im ungünstigsten Fall erleben wir nur die Unfähigkeit des Computers zu künstlerischem Tun. Beides bringt weiter…

Danke an SaarBreaker für den Link.

Kaltes Klima

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Es ist nicht zu leugnen, das der Klimawandel ein Phänomen ist. Ob eines von globalen und vor allem klimatischen Ausmaße, das ist noch nicht ganz klar. Okay, es gibt so wenige Beweise FÜR den Zusammenhang von Mensch und Klimawandel, das man beim IPCC schon von einer Versammlung von Verschwörungstheoretikern sprechen kann. Aber Scherz beiseite, wer heute etwas gegen die Idee des Klimawandels sagt, gehört zu den eher Angesehenen Persönlichkeiten der kritisch denkenden Bevölkerung.¹ Was spricht eigentlich dafür, das solch eine weltweite – also echt globale Lüge iniiziert wird?

Kritische Aussichten

“…Ist doch klar: Der Mensch soll in Angst gehalten werden…Manipulation unseres Weltbilds…Die Kirche will die Sünde wieder einführen…Alles wegen Öl, ähh Geld…” Es gibt bekanntlich so viele Antworten, wie es Stammtische gibt. Aber trotz aller kritischen Euphorie stimmt mich etwas nachdenklich. Eine Klimaveränderung findet – davon unabhängig – dennoch statt. Das bestätigen eben nicht nur die geldgefärbten Meinungen der Wissenschaft, sondern auch die Kritiker selbst. Und wir können keinen Einfluß auf diese Entwicklung nehmen. Wir sind mit einem natürlichen Prozess konfrontiert, der in der Erdentwicklung rythmisch immer wieder auftaucht. Er ist Teil unserer Erde. Das bestätigt Gores Film an einigen Stellen – wenn auch unbeabsichtigt.² Das zeugt von einem Leben unterhalb der bekannten Denk-Oberfläche, in der unsere Erde gerne gesehen wird.

Während also die Welt noch an der Ursachen-Frage scheitert, erlebt unsere Erde eine natürliche Krise. Und wir mit ihr. Denn sollte es uns nicht gelingen der Versuchung nach einer schnellen Erklärung zu entkommen, verpassen wir eine Chance, die Erde als etwas anzuerkennen, was sie in den Lehrbüchern einfach nicht ist: Ein lebendiges Wesen. Der aufgeklärte Mensch von heute hat ein Problem. Er sieht die Natur in einem sehr kühlen Licht. Das ist wichtig, aber zu dürftig. Bereitwillig nimmt er einen Gedanken der Naturwissenschaft auf, der sehr alt ist und den man eigentlich nicht in einem aufgeklärten Kopf vermutet: Den archaischen Kampf des Guten gegen das Böse.

Alte Gedanken

Während ganzheitlich denkende Mediziner von einer ebenso positiven Seite von Krankheit sprechen sehen die Augen der Schulmedizin den Körper des Menschen als umkämpft von bösen Kräften und das Immunsystem als Heilsbringer der Gesundheit an. Krankheit ist schlecht. Der Mensch ist schwach. Natürliche Vorgänge werden moralisiert und in dieses Denkschemata eingeordnet. Das gilt in der Übertragung in den Makrokosmos ebenfalls für die Sicht auf die Erde. Wir sind geschockt, wenn sich die Natur regt. Und woher kommt das? Das kommt daher, das wir die Natur für kontrollierbar, ja eigentlich für tot halten.

Das ist interessant, denn auch im globalen politischen Geschehen finden wir diesen Gedanken wieder. Das Bush-Prinzip teilt die Welt ebenfalls in diese einfachen Werte Schwarz und Weiß, bzw. Licht und Finsternis. Hollywood, Werbung, Kirche und Politik nähren diesen Glauben und die Antwort lautet – ebenfalls aus alten Zeiten herrührend: Auge um Auge, Zahn um Zahn.

Neue Ideen

Doch seitdem hat sich die Welt weitergedreht. Wir stehen nicht mehr in dieser unmündigen Beziehung zu ihr oder zu einem Gott. Gut und Böse sind in den Menschen selbst verlagert worden. Wir werden gerade frei. Eine andere Freiheit, als es sich Amerika erträumen konnte.
Sollte aber für die Klimaveränderung kein „greifbarer“ physischer Zusammenhang gefunden werden, schwimmt unsere Realität im Tauwasser der Lehrmeinung davon. Ein Umdenken auf dem Gebiete der Natur? Ein Stein mehr als ein Stein? Die Erde ein Wesen…mit Biografie?

Wir geraten da an eine Grenze, die wir selbst zu verantworten haben. Das ist eine neue „unangenheme Wahrheit“ für die Mainstreamer unter uns – ob Kritiker oder nicht. Und so wird diese Ansicht ja auch schon erfolgreich seit ein paar Jahrhunderten unterdrückt.

Also, bis zur Wirklichkeit dauert es noch. Und nur eins ist klar: Gore lügt und ich plansche am Nordpol :-)


¹ Bereits im Frühjahr 2007 berichtet das Erste Deutsche Fernsehen von den verfälschten Ansichten des IPCC – des Intergovernmental Panel on Climate Change: Beitrag auf Eins Extra
² Die Erklärung für die Klimaveränderung ist für Gore bereits “gefunden”. Er sitzt übrigens im Aufsichtsrat von Apple – und das Natürlichste an dieser Firma ist ihr Logo, siehe Greenpeace.

Die neue Adresse

Der Umzug auf den neuen Host kostete zwar einiges an Zeit und Arbeit, aber es hat sich gelohnt. Zwar ist noch nicht alles fertig, aber für den ersten Blick reicht es schon.
Die neue Adresse von Schattensucher lautet: www.selbstdenker-forum.de bzw. www.schattensucher.net

Der Blog selbst liegt auf www.selbstdenker-forum.de/_blog und die Diskussionsecke (fast fertig) auf www.selbstdenker-forum.de/_forum

Schattensucher.net

Schattensucher.net

Schattensucher geht weiter

Ein kurzer Post aus den Ferien. Die Arbeit an der Schattensucher-Website geht voran. Die Zeit der reinen Blog-Existenz ist bisher ganz gut ausgefallen. Umso schöner, das es jetzt bald mit dem eigentlichen Angebot los gehen kann.

Eigentlich ist Schattensucher als Diskussions-Forum gedacht. Dazu braucht es einige Autoren, die Lust am Denken haben. Und einige Leser, die wissen das Lesen nur anregend, nie belehrend sein kann. Nicht die Meinung der Autoren ist so unglaublich Diskussionswert, sondern die Themen selbst.

Der Blog dient dabei nur als Artikel-Sammlung. Und diese wird jetzt erweitert um Austausch und Diskussion. Das braucht doch viel Zeit, bis dem Browser alles passt. Aber ich freue mich schon darauf.

Garrett

Gewollte Überwachung

Derzeit werden die ersten konkreten Ideen der neuen Überwachung in der Praxis erprobt. Der Ausdruck Überwachung kann dabei sogar offiziell verwendet werden, da die Testpersonen dieses Wort bereits gewohnt sind. Und das auch noch in einem eher positiven Sinne. Denn es geht um die Kontrolle der Körperfunktionen – Asthmatiker sollen in den Genuss kommen können, weniger Zeit im Wartezimmer zu verbringen. Die entsprechenden Werte werden erfasst und via Bluetooth über das Handy direkt auf den Computer eines Arztes übertragen. Die Sache sieht dann so aus:

“Ist der Test erfolgreich, könnten nicht nur Asthmatiker von solcher Ferndiagnose-Technik profitieren, auch bei anderen chronischen Krankheiten ist ein weiter Anwendungsbereich möglich und wird bereits getestet. So lassen sich Vitalparameter wie Herzfrequenz, Sauerstoffgehalt des Blutes, oder die Körpertemperatur mit Sensoren erfassen und per Mobiltelefon übertragen”.

Als Film wirkt es wie die Sendung mit der Maus für Ärzte.

Nun hat so ein Arzt ja praktisch nicht genügend Zeit, um ständig die Werte seiner virtuellen Patienten zu kontrollieren. Also wird die Auswertung dieser Daten computerbasiert sein und bei kritischen Werten wird ein Alarm ausgegeben. Wie wäre es dann, wenn man den einfachen Weg geht und die Kontroll-Anwendung direkt auf das Handy des Benutzers legt? Ist technisch ohne Probleme möglich und würde diesen etwas unangenehemen Kontroll-Geschmack beseitigen, den die kommende eCard bereits ins Patienten-Leben eingeführt hat. Die zentralisierte Speicherung meiner Vitalfunktionen ist neben meinen Ernährungsgewohnheiten ein echt interessantes Kapitel für Krankenkassen und Versicherungen. Aber da schaut man mal kurz, wer sich für diese Idee verantwortlich zeigt und hört auf darüber nachzusinnen: Unter dem Namen “InPriMo – Individualisierte Prävention mit mobilen Endgeräten” finden sich viele bekannte Namen – leider keiner aus dem Bereich der Betroffenen Menschen.

“Die Partner in dem Verbundprojekt Inprimo, das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) geförderte wird, hoffen durch solche so genannte Health-Monitoring-Anwendungen die Kosten im Gesundheitswesen zu senken.”

Tja, und wer gehört zu diesem Projekt? Vodafone, Motorola, das Fraunhofer IIS und TEG, Ubitexx mobile business, VDE-IT. Mensch, das sind doch genau die Organisationen, die sich schon immer für die Rechte und das Wohlergehen der Menschen eingesetzt haben. Oder waren es doch die anderen, die jede Möglichkeit nutzen um ihren Absatzmarkt zu erweitern und das Thema “Fröhliche Überwachung” auf ihre Fahnen geschrieben haben?

Ich bin schon ganz durcheinander – muss mal zum Arzt…

Quelle: http://www.nextgenerationmedia.de/317.php

Schattensucher.net

1. Vorbereitungen
2. Ursprung
3. Totes Leben

In einem neuen Entwicklungsschritt liegen Chance und Gefahr immer dicht beisammen. Die RFID-Revolution wird den Menschen in seiner Individualität in Frage stellen. Ein neues Werteverständnis wird angeregt werden. Dieser Prozess darf sich nicht unbewusst im Menschen vollziehen, sondern muss von ihm aktiv mitgestaltet werden. Der Eingriff in die Welt der Dinge ist eigentlich ein Eingriff in die Welt des Menschen.

Während man sich noch um die möglichen Auswirkungen der RFID-Technologie streitet hat die Einführung im Waren-Bereich bereits stattgefunden. Immer mehr Gegenstände werden derzeit “getaggt”. Bereits heute sind Kleidungsstücke, Medien und Verpackungen in das RFID-System integriert ohne das der Mensch ausreichend davon in Kenntnis gesetzt wurde. Durch dieses unspektakuläre Vorgehen wird eine weitgehend unbeachtete und unkontrollierbare Verbreitung der RFID-Technologie erreicht. Die Chips sind Schnittstellen eines digitalen Netzwerks das sich so auf Gegenstände ausweiten kann. Es ist die Rede von der “Intelligenz der Dinge”. Tatsächlich scheint mit RFID so etwas wie Intelligenz in den Gegenständen aufzuleuchten. Der Mensch wird konfrontiert mit einer scheinbaren Belebung der Materie – ein Spiel mit Illusionen beginnt.

Fortschritt ins Unnatürliche

RFID wird sich als sehr mächtig in das Leben der Menschen hineinstellen können, weil sie dieses Leben dazu selbst vorbereitet haben. Die Ausweitung des Internet und die Umstellung der eigenen Gewohnheiten auf die digitale Vernetzung durch Handy und WiFi hat die heutige Welt präpariert.

Es werden konsequent Dinge eingeführt, die den Menschen von seiner natürlichen Umwelt „wegerziehen“. Schrittweise und vorsichtig schiebt sich ein neuer Gedanke – eine kühle Idee zwischen Mensch und Welt. Pflanzen und Nahrung werden denaturiert. Gentechnik versucht die Samen – Ursprung des Natürlichen – zu besetzen. Die den Menschen umgebende und einhüllende Atmosphäre wird durchzogen von unkontrollierter Strahlung, deren Auswirkung nicht nur körperlich zu spüren ist. Neue digitale Kommunikationsmethoden schaffen paradoxerweise Distanz und Abkapselung zwischen den Menschen, lassen aber das „große warme Wir-Gefühl“ wieder aufleben.
Der Körper des Menschen wird bereits im Kindesalter mit Medikamenten und Impfungen präpariert, Hollywood erschafft die relative Realität und Medien ersetzen die eigene Wahrnehmung der Außenwelt. Natürlichkeit ist out!

Das Vergessene

Wer einmal die Gelegenheit hatte, Kinder in den unterschiedlichen Phasen der Entwicklung zu begleiten kennt die symbiotische Beziehung zur Umwelt, in der diese sich unbewusst befinden. Die ausgewogenen Zusammenhänge der natürlichen Welt wirken weckend und belebend auf die allgemeine Entwicklung. Diese natürliche Welt besteht nicht nur aus Tieren und Pflanzen. Sie ist vor allem die Welt des sozialen Geschehens, der menschlichen Beziehung und Interaktion, insofern diese sich in der Wirklichkeit abspielt.

Entfernt man diese natürliche Umwelt Stück für Stück, so verliert der Mensch den Halt, an dem er sich “aufrichten” kann. Es entstehen Entwicklungsdefizite, wie sie heute in den ersten Wogen der virtuellen Welten bereits auftauchen. Als Auslöser für Unruhezustände, ADHS und ähnliche Erscheinungen werden oft die Medien genannt. Das ist falsch. Denn es ist nicht der überhöhte Medienkonsum, sondern der Mangel an natürlichen Erlebnissen, der diese Krankheitsbilder fördert. Neue technische Formen sind nur dann problematisch, wenn sie unkontrolliert die natürlichen Formen verdrängen können. Das Übermass einer von Computergedanken belebten Umwelt die durch RFID (und den Nachfolgern) noch verstärkt werden wird, stellt eine hohe Anforderung an das pädagogische Geschick der kommenden Generationen dar.

Die Belebung der Gegenstandswelt mithilfe der Intelligenz eines digitalen Systems lenkt den Menschen von einem erweiterten Verständnis der belebten Natur ab. Er läuft Gefahr sich an die illusorischen Fähigkeiten einer Technik-Welt zu verlieren. Der Weg in eine spirituelle Weltsicht wird ihm erschwert.

Nun folgt ein weiterer Schritt. Der biometrische Reisepass und die elektronische Gesundheitskarte sind offizielle Vorreiter der personalisierten und auf ein Individuum abgestimmten RFID-Kennung. Weitere Schritte werden nicht lange auf sich warten lassen (siehe z.B. hier). Der Mensch wird in das RFID-System integriert. In diesem Rahmen entsteht die Frage: Wie steht der Mensch zu seiner eigenen Individualität?

Damit geht es in einem der nächsten Posts weiter.

Seit 9 Jahren ist in Deutschland eine EU-Richtlinie in Kraft, die sich an die Hersteller von Babynahrung richtet. Seitdem müssen sich die Inhaltsstoffe von Produkten, die für Babynahrung geeignet seien wollen in klaren vorgegebenen Grenzwerten bewegen. Diese Grenzwerte können über die naturbelassene Nahrung aber oft nicht erreicht werden. Die Folge davon ist, das Babynahrung seitdem immer mehr mit Vitaminen angereichert werden muss – leider auch im BIO-Bereich.

Die Zeitschrift Öko-Test berichtete 1998:

Die EU hat ihre eigenen Ansichten über Ernährung.

Die EU hat ihre eigenen Ansichten zu gesunder Ernährung.

Die Vorschrift paßt zum Trend: Von Natur aus gesunde Lebensmittel sollen durch Zusätze noch »gesünder« gemacht werden. Industriellen Fertigprodukten und Süßigkeiten wird mit zugesetzten Vitaminen und Mineralstoffen ein gesundes Image verpaßt. Neu an der Beikostrichtlinie ist aber, daß der Verbraucher keine Wahl mehr hat: Die »Verbesserungen« werden ihm einfach vorgeschrieben. Für die großen Hersteller wie Nestlé ist die neue Richtlinie kein Problem. Sie haben viele ihrer Säfte auch bisher schon vitaminisiert. Kleinere Hersteller, insbesondere auch aus dem Naturkostbereich, verfolgen eine andere Philosophie: Sie wollen Produkte anbieten, die möglichst naturbelassen sind. Auch die Demeter−Richtlinien lassen synthetische Zusätze nicht zu. Diese Hersteller könnten die Säfte zwar weiterhin naturbelassen verkaufen − aber nur, wenn sie sie nicht mehr als Beikost kennzeichnen. ( Öko-Test – 8.6.98 )

Seit der Einführung vor 9 Jahren hat sich nicht viel verändert. Die EU-Richtlinie ist Alltag geworden und wird von der Bevölkerung nicht beachtet. Viele Mütter und Väter wissen nicht, was sie ihrem Kind da geben. Wäre die Richtlinie mit Sorgfalt erarbeitet worden, könnte man höchstens von Bevormundung sprechen. Aber die Grenzwerte stammen nicht aus objektiven wissenschaftlichen Forschungen. Denn bereits im Vorfeld der Zulassung konnte das zuständige Gesundheitsministerium davon überzeugt werden, das es sich bei den Werten um “fachliche Fehler” handelt. Trotz dieser Fehlwerte und dem gerichtlichen Vorgehen einiger Hersteller wurden die Richtlinien zum 1. Juni 1999 in Deutschland bindendes Recht. Das diese Richtlinien überhaupt zustande kommen konnten, lag laut Klaus Wagener vom BNN hauptsächlich an der Lobbyarbeit einer Firma: dem Chemiekonzern Hoffmann-La Roche, dem weltweit führenden Hersteller von synthetischem Vitamin B1 und C.

Gegen die Wirklichkeit

Der Grund für das “Engagement” des Konzerns ist einfach: In der Zeit vor der Zulassung der Beikostverordnung kamen unterschiedliche Studien zu dem Ergebnis, das beispielsweise eine Überdosierung an Vitamin C die Zusammensetzung des Erbgutmoleküls verändert oder Beta-Carotin erheblich das Krebsrisiko bei Rauchern steigert. Der Grundton der wissenschaftlichen Erkenntniss war damals deutlich: Ein Zuviel an synthetischen Vitaminen und Vitaminpräparaten ruft Schäden im menschlichen Organismus hervor. Ferner erkannte man die Bedeutung der inneren Ausgewogenheit der Inhaltsstoffe in natürlichen Lebensmitteln. Deren komplexer Aufbau lasse demnach nur ansatzweise Rückschlüsse auf die jeweilige Wirkung der Stoffe zu. So hieß es damals in der Zeitung “Die Woche”:

“´Es wird sehr viel spekuliert. Wir haben gewisse Konventionen, die sagen: Das ist der Tagesbedarf. Aber harte wissenschaftliche Fakten haben wir nicht.´ (Pharmakologe Christian Steffen vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Anmerkung) Einig sind sich Ernährungsexperten nur darüber, dass die etwa 5000 bis 10 000 bekannten Inhaltsstoffe in Nahrungsmitteln so komplex zusammenwirken, dass kein noch so raffiniertes Multivitaminpräparat ähnliche Effekte erzielen kann.” (Die Woche – 1.4.99)

Für ein Konzern, der künstliche Vitamine herstellt ist diese Erkenntnis natürlich unangenehm. Nicht nur die Qualität der einzelnen Vitaminpräparate sondern gleich die ganze Idee dahinter war plötzlich drauf und dran, widerlegt zu werden. Da ist es natürlich sinnvoll die Diskussion zu ignorieren und gesetzliche Vorschriften zu nutzen um den Absatzmarkt zu sichern.

Die Studien berichteten durchweg von einem Moment, indem die Auswirkung der Einzelstoffe umkippt und sich in ihr Gegenteil verkehrt. Vitaminen kann somit zwar ein gewisser Wirkensbereich zugeordnet werden, nicht aber die tatsächliche Wirkenserscheinung. Was heißt das?

Vitamin D – Man kann ja nie wissen…¹

Es wird Eltern üblicherweise empfohlen, den Knochenaufbau ihres Säuglings unter Zugabe von Vitamin D zu unterstützen, um auf diese Weise prophylaktisch² gegen die Krankheit Rachitis vorzugehen. Nun hat Vitamin D die Fähigkeit, das Kalzium aus dem Darm ins Blut übergehen zu lassen, was als positiver Effekt beabsichtigt ist. Ab einem gewissen Punkt der künstlichen Dosierung kippt dieser Effekt jedoch um. Kalzium wird dann – genau umgekehrt – von den Knochen in den Körper geleitet und dort abgelagert, was unterschiedliche Krankheiten zur Folge haben kann. Dieser Effekt kann durch natürliche Gabe von Vitamin D (Fisch, Eier, Milchprodukte und nicht zu vergessen: Sonneneinwirkung) nicht erreicht werden. Aus dem natürlichen Zusammenhang genommen macht ein Stoff einfach nur eines: er wirkt. Und zwar blind auf die ihm entsprechende Weise. Einer natürlichen Begrenzung ist er dabei nicht mehr ausgesetzt – und da liegt die Gefahr.

Die Isolationsmethode der Vitaminpräparate macht auf eine wichtige Idee der Natur aufmerksam: In isolierter Form ist ein Stoff uneingeschränkt wirksam. Diese Wirksamkeit wird aber nur in der Regulation eines Gesamtzusammenhangs zum Positiven geführt. Ansonsten entstehen unnatürliche und gefährliche Einseitigkeiten. Naturbelassene Lebensmittel bringen mehr mit, als nur die messbaren Inhaltsstoffe.

Wer das nächste Mal zu einer leckeren Flasche Multivitaminsaft greift sollte sich bewusst sein: Die Tagesdosis ist keine zu übertreffende Highscore – sie ist eine Grenze.


¹ Wer sich über Vitamin D im Internet kundig machen will wird mit Plädoyers für die Verabreichung zugetextet. Eine neutrale objektive Information lässt sich schwer finden. Damit tut es Vitamin D den anderen Medikament-Behandlungen an Kindern zu prophylaktischen Zwecken gleich.

² Mit Prophylaxe wird auch Fluor in Zahnpasta und Jod im Speisesalz verwendet. Mit Prophylaxe werden auch Impfungen verabreicht und man kann annehmen, das Pro-phylaxe sehr Pro-fitabel ist.

1. Vorbereitungen
2. Ursprung
3. Totes Leben

Ursprung

In den offiziellen Beschreibungen wird die Geburtsstunde von RFID in den II. Weltkrieg gelegt. Die Notwendigkeit der Freund-Feind-Erkennung führt zu den ersten Gedanken, Objekte mit einer künstlichen Identität auszustatten. Das Prinzip ist einfach: Wer kein Freund ist – ist zwangsläufig ein potentieller Feind. Mag diese einfache Technologie noch sehr weit entfernt von den heutigen RFID-Träumen sein – sie stellt die zarten Anfänge einer neuen Art von technischer Interaktion dar.
Bereits zu Beginn lässt sich das Thema erkennen, das RFID in der weiteren Entwicklung nicht mehr loslassen wird – die Herkunft als Spionagemittel. Auch wenn die Technologie nach dem Krieg erst einmal verschwindet, so entsteht in den darauf folgenden 3 Jahrzehnten bis zur ersten größeren Anwendung eine Forschungs- und Entwicklungsphase. Diese fällt in die Zeiten des kalten Kriegs. RFID ist ein Kind von Kontroll- und Spionagegedanken.
Das ist auch heute noch spürbar. Kritiker bemängeln gerade diese Seite der neuen Technologie. Die ganze funkelnde Welt der RFID-Wünsche, die heute als breite Palette den Menschen vorgehalten wird ist zu Beginn nicht vorhanden. In den Entwicklungslaboren der Nachkriegszeit war man nicht an intelligenten Kühlschränken oder komfortablen Skipässen interessiert. Es galt Logistik und Warenwirtschaft als neue Einsatzgebiete zu erschließen. Sie waren der Garant für Wohlstand und Macht. Und mit den Interessengruppen der Branche hatte man außerdem kompetente Förderer an Land gezogen. Denn fortan war der wirtschaftliche Aspekt dieser Technologie im Vordergrund. Die Diskussion konnte erfolgreich verlagert werden auf weniger problematische Gebiete als der Kern der Technologie es erlaubte.
Und heute steht die Bevölkerung vor einem typischen Problem. Sie spürt, das viele fragwürdige Interessen auf eine vorschnelle Masseneinführung dieser Technik drängen. Trotzdem lassen sich die Menschen immer wieder dazu hinreißen, den Meinungsmachern glauben zu schenken. “Alles wird einfacher” – Mit diesem Etikett lässt sich heutzutage alles bewerkstelligen. Dabei sollte eines nie vergessen werden: Die Chips sind nun kleiner und die Systeme perfekter. Die Welt der Möglichkeiten war noch nie so groß wie heute. Und Gut und Schlecht relativieren sich in Zeiten der Terrorismus-Panik. Welche positiven Begleiterscheinungen jetzt auch hervor gekehrt werden – ihre Wurzeln behielt die RFID-Technologie immer bei. Eine Waffe in Friedenszeiten ist eine Spielerei – in Kriegszeiten wird sie sofort wieder eine Waffe sein. Doch nicht die Art der Technologie allein ist entscheidend sondern die Nutzung. Wer hält RFID heute in der Hand? Wer hat Interesse an der Entwicklung und Einführung?¹

Trotzdem gilt: Die Datenschutzfrage ist nur ein kleines Merkmal der RFID-Technologie, wenn auch die derzeit am meisten beachtete. Das wirklich Revolutionäre liegt hingegen in einem anderen Bereich. Und dort führt RFID zu weitaus mehr Schaden. Hier gehts weiter…


¹ Hier ist eine Liste der Partner der METRO Group Future Store Initiative

1. Vorbereitungen
2. Ursprung
3. Totes Leben

Tag me!

RFID-Chips auf dem Vormarsch

Im Jahr 2003 beginnt die Seite del.icio.us mit der Anwendung von Tags, einem Schlagwortprinzip. Das Geniale ist nicht das Etikettieren von Texten, Mediadateien o.ä. sondern deren Auswertungsmöglichkeiten. Während Suchmaschinen bisher vom Vorkommen bestimmter Wörter auf den eigentlichen Inhalt schließen mussten, konnte von nun an der Autor den Sinn mitgeben. Die „Wortwolken“ entstanden und sind seitdem auf Blogs und Social Network-Seiten und in Desktop-Anwendungen zu finden. Der Anwender konnte plötzlich mit dem Computer über „Sinn und Inhalt“ kommunizieren. Eine Scheinintelligenz hielt Einzug, die eigentlich nur die konservierte Intelligenz des „Menschen auf der anderen Seite“ war.
Der Internetnutzer hat sich rasch an diese neue Kultur gewöhnt. Und es verwundert nicht, das Gegenstände, wenn sie in eine digitale Intelligenz mit hinein genommen werden sollen, ge„taggt“ werden müssen. Sie erhalten eine für den Computer verständliche Identität, bzw. Individualität. Dieses „Tagging der Gegenstände“ wird schon länger von elektronischen Chips – den RFID-Chips¹ übernommen.

Wer sich in die wirtschaftliche Lage eines Unternehmens hineindenkt, kann die Euphorie für RFID gut verstehen. Was diese Technologie vermag ist tatsächlich revolutionär. Lagerhallen, in denen Waren sich selbst einordnen oder intelligente Warnsysteme – die Logistikbranche ist vom Nutzen überzeugt. Denn RFID ist die eigentliche Schnittstelle von virtueller Welt und realer Welt. Sie setzt reale Dinge in die logistischen Fähigkeiten eines Computersystems ein OHNE dieses verlassen zu müssen.  Was aber diese Technologie wirklich revolutionär (und ebenso problematisch) macht, lässt sich aus einer anderen Perspektive besser erkennen. Davon will dieser Artikel berichten.

Ausweitung

Bis vor kurzem war das Internet ein in sich begrenzter virtueller Raum. Es funktionierte innerhalb eines geschlossenen Datenkreislaufs. Mit WiFi und Handys begannen diese Grenzen immer mehr aufzuweichen. Was aber diesen Prozess um die Jahrtausend-Wende kennzeichnete, war eine gewisse Innovationslosigkeit. Niemand schien mit dieser neuen Entwicklung etwas anfangen zu wollen. Zwar erweiterte sich das Angebot des Internet. Man konnte plötzlich Nachrichten unterwegs lesen und versenden. Die SMS wurde zur MMS wurde zur Email. Chatten, Googeln und das nächstgelegen Restaurant abrufen wurde zur Normalität und die Flatrate-Preise fielen. Doch blieb das Internet weiterhin ein in sich geschlossenes Medium. Man kann sagen, das diese Phase das Internet lediglich „ausdehnte“ und vorbereitete. Das Netz wurde unter die Menschen gebrachte und die Abhängigkeit zum Handy, dem Schlüssel zu den Dingen, wuchs.
Aus heutiger Sicht ist das ganz gut nachvollziehbar. Viele neuartige Technologie-Ideen setzen derzeit auf eine möglichst nahtlose Verbindung von realer Umwelt und virtueller Welt auf. Dazu war aber erst die Schaffung eines mobilen Netzwerks notwendig. Die Beweglichkeit des Terminals wurde Grundvoraussetzung. Die erwähnten Techniken waren im Grunde nur „Massnahmen“, um irgendwann einmal neue Wege gehen zu können. Eine dieser neuartigen Technologie-Ideen ist RFID.

Die Zeit ist da

Dabei ist die RFID-Technologie selbst nicht neu. Sie stammt aus dem Ende des II. Weltkriegs und hat sich seither immens weiterentwickelt. Anfang der 70er Jahre kamen die ersten Patentanträge auf den Tisch, in der Regel für praktische Anwendungen aus dem Automobilbereich. 1979 folgte der Einsatz in der Landwirtschaft und in den 80er und 90er Jahren der Einsatz in Mautsystemen und in diversen Kunden- und Mitgliedskarten. Heute ist RFID komplexer geworden. Und es ist schwierig, diese Komplexität in ihren Auswirkungen zu verstehen. Die Logistik ist bisher der große Antreiber in diesem Geschäft. Doch noch fehlt die Ausweitung. Wir stehen an der Schwelle, diese Technologie massiv „unter das Volk“ zu bringen. Damit wächst aber die Fragehaltung unter den „Betroffenen“. Datenspionage, Übertretung der Privatsphäre, der „gläserne“ Mensch auf der einen Seite – Innovation, beschleunigte fehlerfreie Arbeitsprozesse, Sicherheit auf der anderen. Es stehen sich zwei grundlegend verschiedene Welten gegenüber.
Zur Beantwortung der verschiedenen Bedenken werden oft technologische Werte und Fakten herangezogen. So argumentieren die Befürworter z.B. mit der Reichweite, der Sicherheit oder den Anwendungsbereichen. Das genügt vielleicht zur öffentlichen Meinungsbildung, hilft aber den Fragenden nicht weiter. Es ist bekannt, wie rasch sich die Entwicklung im Technologiesektor fortbewegt. Sicherheitslücken werden meist erst im Nachhinein erkannt und Reichweite und Kapazität sind garantiert keine festen Größen. Somit werden die Fragen auch Morgen noch die gleichen sein – nur die Antworten haben dann bereits ihre Gültigkeit verloren. Darum ist es notwendig, die Herkunft und das Wirken dieser Technologie genauer zu betrachten. Das sind die einzigen beständigen Werte in der Gleichung. Was ist RFID wirklich?

Dazu mehr im nächsten Teil RFID und die Folgen – Teil 2: Ursprung.


¹ Es gibt zahlreiche Einführungen in das Thema. Eine hilfreiche Seite ist das RFID-Journal Eine eher kritische ARTE-Doku gibt es hier. Und hier ist der Wikipedia-Artikel.

In Bezug auf meinen Artikel Freiheit im “Netz” – Der Spass an der Profilisierung gibt es hier den ersten themenorientierten Linkpost. Falls ihr einen weiteren Link zum Thema habt, so lasst es mich wissen. Ich werde ihn einarbeiten, insofern er passend ist.

Kleine Phishe

In der 3sat-Mediathek gibt es 6 kleine Filmchen “zum Anwärmen” unter dem Titel Kleine Phishe mit folgenden Themen:

Kamera-ÜberwachungPaybackStudi-VZOnline-DurchsuchungGesundheitskarteVorratsdatenspeicherung


Panopti.com – Die schöne neue Welt der Überwachung

Panopti.com

Einfach ein elegantes interaktives Flash-Angebot, um den Einstieg in die “Schöne Neue Welt” zu machen. Was hier gezeigt wird ist bereits Realität.


Google Epic

Dieses kleine Filmchen spielt mit dem Gedanken der automatisierten Datenerfassung und -aufbereitung. Was wird aus Google, Amazon und Co in Zukunft… Vorsicht, fiktiv (noch)!


Scroogle

Wer mal anonym suchen möchte: Scroogle nutzt Google, anonymisiert aber die Suchanfrage. Das deutsche Suchfenster gibt es hier.


Ixquick

Mit www.ixquick.de, einer Meta-Suchmaschine ist es ebenfalls möglich anonym zu surfen. Ixquick hat im Gegensatz zu Scroogle ein bei weitem angenehmeres GUI. Sehr bedienerfreundlich mit Toolbar und Plugins. Benutzerspezifische Daten werden einfach innerhalb von 48 Stunden gelöscht. Cookies werden nicht benutzt – außer man möchte seine Einstellungen speichern (was ja irgendwie klar ist). Vielen Dank dafür an Hanno Borchert von Aufrecht Gehen!


Das Tor-Projekt – Anonym Surfen

Einen interessanten Ansatz zum anonymeren Surfen bringt das Projekt TOR ins Internet. Dieses Projekt erfordert eine Clientsoftware auf dem Computer und ist erhältlich für Windows (auch als USB out-of-the-box-Version), Mac und Linux. Konkrete Erfahrungen kann ich nicht anbieten. Auf der Website des VoeBud e.V. heißt es:

Tor ist ein Softwareprojekt, das dir hilft, dich gegen die Analyse der Verbindungsdaten zu schützen. Diese Analyse ist eine Form der Überwachung von Netzwerken, die die persönliche Freiheit und Privatsphäre wie auch vertrauliche Geschäftsbeziehungen und die allgemeine Sicherheit gefährdet. Verbindungen werden durch ein verteiltes Netzwerk von Servern geleitet. Diese Server, genannt Onion Router oder Nodes, werden von Privatpersonen betrieben und schützen dich vor Webseiten, die Profile deiner Interessen erstellen, und vor „Lauschern“, die deinen Datenverkehr abhören und dadurch erfahren, welche Webseiten du besuchst.

http://www.torproject.org/


RFID – “Warum machen wir das alles mit? – Weil es bequemer ist.”

Die ARTE-Doku RFID – Die smarte Revolution bringt das Thema ein wenig näher:

Wer sich weiter für das Thema RFID-Technologie interessiert kann auf der Seite des FoeBud e.V. viel erfahren. Ziemlich umfangreiches Angebot mit kritischem Ansatz. Eine weitere hilfreiche Seite ist das RFID-Journal

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